Mit Rücksicht auf Tom und Lilly, seine beiden Kinder, war Axel Fachner am 28.11.2021 alleine nach Anrath gekommen. Sandra hütete, nach einer Woche Abstinenz der Kids von den Eltern, an diesem Tag die beiden in ihrer jetzigen Wohnung in Breckerfeld, wie Axel erklärte.

Es ist nicht ein Urlaub, wie wir ihn kennen, der Familie Fachner nach Deutschland geführt hat, nein, die Zeit, die sie hier in der Heimat verbringen, ist vollgestopft mit Lehrgängen, Seminaren und Vorträgen, die sie an diverse Orte in unserem Lande führt.

So auch am 28.11.2021 nach Anrath. Nach dem Gottesdienst gegen 11:45 Uhr und nach dem Aufbau eines Büchertisches, begann Axel nach kurzer Vorstellung – für die, die ihn noch nicht kannten – seinen Vortrag mit Videoclips und Bilder vom Wirkungsfeld in der Nähe von Madang (PNG), das ist im Süd-Osten der Insel.

Axel nahm uns auf einen kurzen Helikopterflug mit Landung in das Einsatzgebiet mit. Bilder vom Missionsteam zeigten uns, dass sie nicht alleine bei den Pal sind; so heißt die Volksgruppe, bei der sie wohnen und ihren Einsatz haben.

Das Missionsteam hat die Einheimischen von Anfang an darüber informiert, dass sie nicht vor Ort bleiben werden, sondern bei ihnen wohnen wollen, ihre Sprache studieren, das Gelernte dann in eine Schreibsprache übersetzen und diese dann den „Pal“ beibringen wollen, was in einigen Bildern deutlich zu sehen war. Das ist das Hauptanliegen der Missionare. So entstand eine Bibelübersetzung in der Sprache der Pal. Wissbegierig, wie wir sehen konnten, wurde die frohe Botschaft unseres liebenden und vergebenden Gottes aufgenommen. Bevor die Missionare mit der frohmachenden Botschaft kamen, lebten die Pal in Angst und Schrecken vor den vielen Göttern, die nach ihrem Leben trachteten. Sie mussten die Götter dann freundlich stimmen, um einer Bestrafung durch sie zu entgehen.

Nun laufen sie auch im Dunkeln durch den Wald, wie Axel berichtete, und haben keine Angst mehr vor fremden Mächten, die ihnen etwas Böses wollen. Unser gütiger Gott macht auch die Pal frei vom ständigen Druck, etwas falsch zu machen.

Was jetzt auf einem neuen Missionsteam-Bild wohl zu sehen sein mag? Lehrer auch aus den eigenen Reihen der Pal, die durch die frohmachende Botschaft in eigener Sprache ermutigt wurden, das Erfahrene, die gute Botschaft der Vergebung, weiterzugeben.

Was nun bei den Pal ansteht? Falls notwendig, den Pal-Geschwistern, Brüder und Schwestern beratend und zur Korrektur beizustehen. Dazu gehört ein ständiger Austausch.

Da sind dann auch unsere Gebete hier in Anrath-Vorst gefragt.

Bitte, liebe Leserinnen und Leser, denken Sie bei ihren Gebeten an die Glaubensgeschwister auf Papua-Neuguinea, dass sie treu im Glauben bleiben und wachsen, aber auch weiter Mut haben, ohne Furcht vor grausamen Göttern durch die dunklen Wälder zu laufen.

Mehr zum Thema Mission auf PNG ist unter „Loslassen lernen“ auf der Webseite: „www.sendme.360“ auf dem YouTube-Kanal zu erfahren.

Heinz Roschu